Wertermittlung Ihrer Immobilie

Ihre Immobilien liegen uns am Herzen. Deshalb ist unsere Betreuung immer individuell und genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Das gilt auch für die Wertermittlung.

Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir die optimale Preisstrategie, nachdem wir den Marktwert Ihrer Immobilie anhand der maßgeblichen Daten des Gutachterausschusses ermittelt haben. Zuverlässig und absolut vertraulich!

Für eine ausführliche und persönliche Beratung können Sie uns telefonisch unter:
040/ 87 501 500, per Email: kontakt@wohnkontor24.de erreichen oder Sie nutzen unseren bequemen Rückrufservice.

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Verfahren zur Verkehrswertermittlung von Immobilien

Um den Kauf- bzw. Verkaufspreis einer Immobilie zu ermitteln, bildet der sogenannte Verkehrswert die entscheidende Grundlage. Die Verkehrswertermittlung durch einen Sachverständigen ist darüber hinaus auch im Falle einer Beleihung notwendig, nur mittels dieses Wertes kann ein möglicher, maximaler Beleihungswert festgelegt werden.

Aufgrund der Komplexität der Thematik sollten Sie sich immer von einem Profi beraten lassen. Zur Bestimmung des Verkehrswertes bedient man sich dreier unterschiedlicher Verfahren, nämlich dem Sachwert-, dem Ertragswert- und dem Vergleichswertverfahren, die nachfolgend kurz erläutert werden. Es können, je nach Art der Immobilie, nur ein Verfahren oder auch mehrere Verfahren angewendet werden.

Oft weicht der finale Kaufpreis vom Sachwert und dem daraus abgeleiteten Verkehrswert ab. Das ist dem Umstand geschuldet, dass der Verkaufspreis in der Regel auf Verhandlungsbasis Die Ursache für die Differenz zum Verkehrswert ist, dass Verkaufspreise gewöhnlich auf Verhandlungsbasis ausgeschrieben werden. Umso wichtiger ist es also, den Verkehrswert zu kennen, um den Zustand der Immobilie richtig einschätzen zu können. Ein unabhängiger Sachverständiger kann hier gute Dienste leisten.

Sachwertverfahren

Beim Sachwertverfahren handelt es sich um das komplexeste und gebräuchlichste Verfahren zur Immobilienwertermittlung. Hier wird der Sachwert der Immobilie getrennt vom Grundstückswert ermittelt. Auf diese Art werden in der Regel Einfamilienhäuser, Doppelhäuser oder Eigentumswohnungen bewertet. Grundlage für den Verkehrswert bilden die tatsächlich angefallenen Baukosten sowie Wertminderungen (z.B. Sanierungsbedarf oder Schäden). Um den Gesamtsachwert zu ermitteln, wird außerdem anhand der Bodenrichtwerttabelle der jeweiligen Region der Grundstückswert ausgerechnet. Gebäudewert und Grundstückswert sind die beiden Faktoren, aus denen der Gesamtsachwert resultiert.

Ertragswertverfahren

Ist eine Immobilie bereits vermietet oder wird sie gewerblich genutzt, wird zur Verkehrswertermittlung das sogenannte Ertragswertverfahren von einem Sachverständigen ermittelt. Hier wird der Ertragswert als Grundlage zur Ermittlung des Beleihungswertes genommen. Dabei geht man vom jährlichen Reinertrag aus, der aus Gesamtmieteinnahmen minus der Bewirtschaftungskosten resultiert. Multipliziert man den Reinertrag mit der Restnutzungsdauer der Immobilie ergibt sich daraus der Ertragswert des Gebäudes.

Vergleichswertverfahren

Das Vergleichswertverfahren wird vor allem bei der Wertermittlung von Grundstücken angewendet. Vergleichbare, normierte Grundstücke in ausreichender Anzahl bilden die Grundlage, um den Verkehrswert zu ermitteln. Mittels des Vergleichswertverfahrens kann der erzielbare Marktpreis sehr genau dargestellt werden.